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The Peak – Hongkong

Aussicht von der Aussichtsplattform auf dem Peak

Wer in Hongkong Station macht, für den ist „The Peak“ Pflicht. Victoria Peak, wie der Berg eigentlich heißt, ist DER Aussichtspunkt für die imposante Skyline der Stadtteile Central und Kowloon. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt ist schon ein Erlebnis für sich und der Blick, der euch erwartet, ist zu jeder Tageszeit atemberaubend.

Der Aufstieg

Um auf den Victoria Peak zu kommen habt Ihr unterschiedliche Möglichkeiten zu unterschiedlichen Preisen. Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Start ist in jedem Fall der Stadtteil Central welcher größtenteils in den Hang des Berges gebaut ist und spannende Ecken in seinen engen Gassen und Häuserschluchten versteckt.

Blick auf die Peak Tram auf ihrem Weg nach Central

Blick auf die Peak Tram auf ihrem Weg nach Central

Peak Tram – Die traditionellste Weise um auf den Peak zu kommen ist mit der Peak Tram. Hierbei handelt es sich um eine alte Standseilbahn aus der Schweiz die eine imposante Strecke den Berg hochfährt. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten und beinhaltet teils extreme Steigungen. Abfahrt ist an der Garden Rd Ecke Lower Albert Rd was in etwa 10 Minuten Fußweg vom Starferry Terminal von Central entfernt ist. Die Peak Tram ist wahrscheinlich die schnellste Variant um rauf zu kommen, allerdings auch die teuerste und die mit den größten Touristenschlangen. Wartezeiten von 30 Minuten kann es an den Station öfter geben. Um etwas Zeit zu sparen verwendet die Octopus Card  zum Bezahlen. Damit spart Ihr euch zumindest die Schlange beim Ticketschalter.

Talstation der Peak Tram

Talstation der Peak Tram

Taxi – Da eine Straße auf den Peak führt kann man natürlich auch mit dem Taxi nach oben gefahren werden. Ich habe es nicht ausprobiert aber ich denke, dass es nicht viel günstiger sein wird als wenn man mit der Tram fährt. Natürlich erspart man sich hiermit die Wartezeiten und Touristenmassen. Zusätzlich ist es bestimmt spannend wie die alten Autos den Berg hoch ächzen.

Bus – Vom Central Terminal Busbahnhof fährt die Linie 15 auf den Peak und ist Teil des ÖPNV von Hongkong und kann z.B. mit der Octopus Card bezahlt werden (Fahrpreis aktuell 9,80HK$ oneway). Achtung, dieser Bus fährt zumindest aktuell (Mai 2016) erst ab 10 Uhr morgens. Die Fahrt ist ein Erlebnis für sich. Der Bus schlängelt sich eine sehr enge Serpentinenstraße hoch und die Busfahrer geben dort ordentlich Gas. Wer hier zu Übelkeit neigt, sollte entweder unten im Bus sitzen oder eher einen der anderen Aufstiegsmöglichkeiten nutzen.

Zu Fuß – Selbst ist der Mann oder die Frau. Es gibt die Möglichkeit zu Fuß auf den Peak bzw. wieder runter zu laufen. Ein sehr gut gebauter Weg führt mit zahlreichen Serpentinen und teilweise extrem steilen Abschnitten auf den Peak. Nach Verlassen der Hochhausschluchten führt der Weg durch den subtropischen Wald der zwar Schatten spendet aber leider die Hitze nicht wirklich mildert. Wir haben diesen Weg nur für den Abstieg rausgesucht und das war eine super Idee. Wir sind zwar vielen mutigen Wanderern begegnet aber ich möchte da nicht unbedingt rauflaufen. Der Weg ist sowohl von unten als auch von oben gut ausgeschildert sodass man sich eigentlich nicht verlaufen kann und die Einstiege gut finden kann. Von Central aus empfehle ich die Rolltreppen durch Soho zu nehmen und von der oberen Rolltreppe aus den Schildern in Richtung Peak zu folgen.

Der Fussweg vom Peak runter nach Central

Der Fussweg vom Peak runter nach Central

Die Aussicht

Zentraler Punkt auf dem Peak ist der Peak Tower, das markante Gebäude welches auf dem Dach eine Aussichtsplattform hat. Für 48 HK$ Eintritt hat man einen tollen Blick über die Skyline von Hongkong und auch in die andere Richtung auf das Südchinesische Meer. Ich empfehle diese 5€ zu investieren.

Blick vom Victoria Peak am Abend

Aussicht von der Aussichtsplattform auf dem Peak

Alternativ oder zusätzlich verlaufen ein paar Wege (unter anderem der Weg zurück nach Central) um und unterhalb des Peak Towers. Von Aussichtspunkten die wenige Minuten vom Gebäude entfernt sind hat man ebenfalls einen tollen Blick der allerdings nicht ganz so exponiert ist wie von der Aussichtsplattform. Die Wege und Aussichtspunkte sind sehr gut Ausgeschildert und beginnen um den Peak Tower herum.

Der alternative Ausblick von einem der Fusswege entlang des Hangs.

Der alternative Ausblick von einem der Fusswege entlang des Hangs.

Die Tageszeiten

Vorweg genommen, der Blick ist zu jeder Tageszeit toll. Wir waren einmal am Tag und einmal bei Dämmerung bis nach Sonnenuntergang auf dem Peak Tower. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Tagsüber war es auf der Aussichtsterrasse deutlich leerer und die Leute sind nicht so lange geblieben. Dadurch konnten wir nach kurzem Warten auch zu den besonders beliebten Aussichtspunkten wie z.B. die Ecken der Aussichtsplattform kommen. Abends war das nicht mehr möglich. Wir waren ca. eine Stunde oben und an diesen Stellen hat sich gar nichts bewegt. Wer es aber dennoch schafft sich einen guten Platz zu sichern, der bekommt einen tollen Blick auf die Lasershow der Skyline um 20Uhr geboten. Ich empfehle, macht einfach beides. Die Preise sind für das Highlight doch recht moderat, sodass zwei Besuche nicht so arg ins Geld gehen. Es lohnt sich definitiv zu beiden Tageszeiten!

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