Italien Savona

Ligurische Strände

Strand von Noli in Ligurien

Die ligurischen Strände gehören zu den Touristenmagneten in Italien. Von Savona aus habe ich sie mal genauer unter die Lupe genommen. Von Touri-Stränden mit eng gepackten Liegen bis zum versteckten, romantischen Strand ist hier für jeden etwas dabei. Auf meiner Strand-Tour durch die Region Savona habe ich auch mein persönliches Italien-Highlight entdeckt.

Die Tour durch die Region Savona startet am Strand von Savona und geht über Bergeggi, Spotorno nach Noli.

Savona

Die größte Stadt und der Ausgangspunkt meiner Strand-Tour in Ligurien ist Savona. Das Küstenstädchen zwischen Genua und der französichen Grenze zählt etwas über 60.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Savona. Als Ausgangspunkt für einen Strandurlaub finde ich Savona ideal da die Stadt neben dem Strand auch noch ein wenig Urban-Life zu bieten hat. Abends, nach dem Sonnen, habt ihr hier eine riesen Auswahl an Restaurants und Bars und könnt in der Innenstadt in der großen Fussgängerzone Bummeln gehen.

Der Strand von Savona beginnt westlich vom Yachthafen, hinter der alten Festung. Entlang einer langen Promenada, die ideal für Spaziergänge und zum Joggen ist, reicht der längste Strand der Region bis nach Vado Ligure. Da, wie ich auch, viele Urlauber Savona als Ausgangsstation nutzen, ist der Strand sehr Touristisch. Ca. 90% der Fläche des Strandes sind vermietet und mit kostenpflichtigen Liegen und Sonnenschirmen vollgestellt. Diese, in Ligurien übliche, Bewirtschaftung des Strandes („Bagni“) ist sicher nicht jedermanns Sache hat aber auch Vorteile wie Toiletten und Gastronomie in direkter Nähe. Nur wenige kleine Strandabschnitte des Strandes von Savona sind frei. Ihr erkennt diese Bereiche an den fehlenden Liegen und Sonnenschirmen und an den Schildern „Spiaggia libera“. Vom Hafen aus komment ist einer dieser Abschnitte direkt am Beginn des Strandes. Einen weiteren freien Strandabschnitt findet ihr in der Mitte des zweiten Strandabschnittes wo die Straße „Corso Vittorio Veneto“ den Strand verlässt. Leider sind in Savona diese Strandabschnitte nicht immer die saubersten und die Lage ist auch nicht immer die beste. Ich habe mich meistens etwas eingeklemmt gefühlt zwischen den Kostenpflichtigen und gepflegten Ständen.

Fazit:

Der größte Strand der Region ist ideal für jeden, der auch neben dem Strand etwas erleben möchte und nicht ganz auf das Urban-Life verzichten möchte. Durch die großflächige Vermietung des Strandes gehört er aber nicht zu meinen Favoriten.

Ein Großteil des Strandes von Savona ist vermietet

Ein Großteil des Strandes von Savona ist vermietet und kostet Eintritt

Kostenloser Strandabschnitt in der Mitte des Strandes von Savona

Kostenloser Strandabschnitt in der Mitte des Strandes von Savona

Von der Innenstadt aus kommend ist der erste Zipfel des Strandes von Savona öffentlich und kostenlos.

Von der Innenstadt aus kommend ist der erste Zipfel des Strandes von Savona öffentlich und kostenlos.

Bergeggi

Von Savona aus geht die Reise weiter in Richtung Frankreich. Am Ende der Bucht liegt das Industrie-Städchen Vado Ligure. Hier ist die Kulisse durch zwei hohe Schornsteine und einem Hochseehafen geprägt. Ich meide also diesen Strand und fahre mit dem Auto weiter in Richtung der nächsten Bucht. In der Regel muss man von einer Bucht zur nächsten einen kleinen Pass über eine felsige Steilküste fahren. Auf dem höchsten Punkt liegt hier das Bergdörfchen Bergeggi. Von der Strasse aus ist es nicht zu sehen, da die Häuser des Dorfes oberhalb, am Hang gebaut sind. Unterhalb der Strasse, am Fusse der Steilküste, liegt der versteckte Strand von Bergeggi. Eine kleine, romantische Bucht die nur für Schwindelfreie über einen Pfad die Steilküste runter erreichbar ist. Den oberen Beginn des Pfades findet ihr in der Nähe des kleinen Aussichtspunktes umgefähr an der höchsten Stelle wo die Strasse eine Kurve zur nächsten Bucht macht. Dieser Strand ist wirklich ein Geheimtipp und damit eigentlich immer sehr leer. Natürlich gibt es unten aber weder Toiletten noch Gastronomie, wenn ihr also einen ganzen Tag dort einplant, nehmt euch Verpflegung mit. Durch die Lage zwischen den Felsen verschindet am Strand die Sonne Nachmittags schon deutliche früher als bei den offenen Stränden der Bucht.

Fazit:

Im Vergleich zum Strand von Savona ist der Strand von Bergeggi das andere Extrem. Versteckt zwischen Felsen und schwer zu erreichen habt ihr hier garantiert eure Ruhe. Die romatische, kleine Bucht läd zum Entspannen ein, verfügt aber auch über keine Gastronomie oder Toiletten.

Der versteckte Strand von Bregeggi ist nur schwierig zu erreichen

Der versteckte Strand von Bregeggi ist nur schwierig zu erreichen

Rund um Bergeggi gibt es fast nur felsige Steilküste

Rund um Bergeggi gibt es fast nur felsige Steilküste

Spotorno

Hinter der Steilküste von Bergeggi erstreckt sich die Bucht von Spotorno mit einem großzügigen Strand. Die Aufmachung des Strandes ähnelt dem von Savona, allerdings ist sowohl die Bucht als auch das Städtchen Spotorno deutlich kleiner als Savona. Am Strand gibt es wieder vermietete und kostenlos nutzbare Bereiche. Spotorno bietet eine vielzahl an Restaurants und Cafes und eine schöne Promenade. Ich finde den Strand eine tolle Alternative zu Savona da hier die Kulisse einfach schöner ist und keine Industrie oder größe Häfen zu sehen sind. Zwar ist der Strand in der Hochsaison nicht weniger überlaufen, aber dadurch, dass alles etwas kleiner ist, fühle ich mich hier wohler.

Fazit:

Der Strand von Spotorno ähnelt dem von Savona ist aber etwas kleiner und bietet die schönere Kulisse. Abends sind in Spotorno allerdings die Möglichkeiten im Vergleich zu Savona etwas limitierter. Aus meiner Sicht ist Spotorno und sein Strand der perfekte Kompromiss aus der Stadt Savona und einem abgeschiedenen Strand.

Der Strand von Spotorno ist ähnlich dem von Savona

Der Strand von Spotorno ist ähnlich dem von Savona allerdings mit der schöneren Kulisse

Noli

Umfährt man den Hügel, welcher kurz nach Spotorno kommt, erreicht ihr das schöne Städtchen Noli und damit meinen Favoriten in der Region Savona und Ligurien. Noli ist etwas kleiner als Spotorno und liegt in einer engeren Bucht zwischen zwei Hügeln. Entlang des Strandes verläuft eine liebevoll angelegte Promenade. Auch hier gibt es wieder einiege vermietet Strandabschnitte wo Eintritt nötig wird aber auch ausreichend freien Strand. Das Highlight in Noli ist aber definitiv die, auf der anderen Strassenseite beginnende, Altstadt.

Jeder hat sicher irgend ein spezielles Bild von Italien im Kopf. Meines entspricht zu 100% der Altstadt von Noli mit ihren kleinen Gassen und Plätzen. Kleine Pizzerien, Cafes und Eisdielen und viele süße Geschäfte beleben die Altstadt. Bis auf die Strasse entlang des Strandes ist die Altstadt von Noli nicht für Autos zugänglich und damit ein Paradis für Spaziergänger. Die Altstadt und die umliegenden Berge säumen den schönen Strand in Noli und machen ihn damit zu meinem Lieblingsstrand in der Region Savona.

Fazit:

Noli erfüllt das, was ich mir als Italienurlauber wünsche. Ein schöner Strand mit einer tollen Promenade und den, in kleinen Gassen versteckten, typischen Restaurants und Cafes. Weg von Industrie und Massentourismus findet Ihr in Noli Ruhe in beeindruckender Kulisse.

Mein persönlicher Lieblingsstrand ist der von Noli

Mein persönlicher Lieblingsstrand ist der Strand von Noli

Von Noli aus hat man eine tolle Bergkulisse um sich

Von Noli aus hat man eine tolle Bergkulisse um sich

Auch die Promenade von Noli ist liebevoll angelegt

Auch die Promenade von Noli ist liebevoll angelegt

Direkt hinter dem Strand beginnt die tolle Altstadt von Noli

Direkt hinter dem Strand beginnt die tolle Altstadt von Noli

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