Dubai Vereinigte Arabische Emirate

Dubai in drei Tagen

Soukh al Bahar und Burj Khalifa

Auf dem Flug von Europa nach Asien liegt Dubai direkt auf dem Weg – perfekt für einen kleinen Zwischenstopp. Nimm dir die Zeit, unterbrich deine Reise für ein paar Tage und entdecke die Stadt der Superlative und des Super-Luxus, mit annähernd 100% gutes-Wetter-Garantie.

In nur drei Tagen, bzw. mit zwei Übernachtungen ist es möglich, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt entspannt zu sehen und sogar Zeit in ein paar Cafés – oder zumindest Starbucks zu verbringen.

Ok, zugegeben: Fliegt man nonstop von Europa, liegt Dubai natürlich nicht wirklich auf dem Weg. Die meisten Flugrouten verlaufen dann deutlich weiter im Norden. Guckt man jedoch auf die Flugpreise und vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis, dürfte Emirates als Fluggesellschaft in die engere Wahl fallen. Und schon liegt Dubai direkt auf dem Weg. Es wäre wirklich schade, das nicht zu nutzen. Für ganz besonders Reiselustige eignet es sich sogar fast für ein verlängertes Wochenende.

Abends in Hamburg abgeflogen, sind wir früh morgens in Dubai angekommen. Bei nur etwas über fünf Stunden Flugzeit fällt die Nacht damit sehr kurz aus. Es bleibt aber keine Zeit für Müdigkeit.

Direkt nach der Ankunft am Flughafen wird erst einmal etwas Geld gewechselt. Anschließend geht es mit der Metro vom Flughafen direkt ins Hotel zum Einchecken. Eine Tageskarte für die Metro kostet umgerechnet etwa 5 Euro und kann am Automaten oder am Schalter gelöst werden.

Dubai ist eine internationale Stadt, Englisch ist zwar nicht Amtssprache, wird aber überall wie selbstverständlich gesprochen. Wie für andere Länder aus Höflichkeit üblich, kann man es sich hier getrost sparen, die Standardfloskeln in der Landessprache zu lernen. Selbst Araber sprechen untereinander englisch.

Am Hotel angekommen, kann man viel Glück sogar schon früh Morgens ein Zimmer bekommen, so dass man die Koffer direkt ins Zimmer bringen und sich kurz frischmachen kann. Auf jeden Fall aber kann man die Koffer an der Rezeption abgeben. Sollte bereits ein Zimmer bezugsfertig sein, sollte man dem dringenden Verlangen sich „nur mal kurz“ hinzulegen widerstehen, um dem Jetlag nicht vollkommen zu erliegen. Stattdessen sollte man zügig weiter und mit dem Sightseeingprogramm beginnen.

Wir waren bereits um 6:00 Uhr im Hotel, wo leider noch kein Zimmer fertig war. Nachdem wir die Koffer abgegeben haben ging es also direkt weiter zum ersten Programmpunkt.

 

Downtown Dubai

Vorplatz der Dubai Mall Menschenleer

Menschenleerer Vorplatz der Dubai Mall mit Burj Khalifa, Lake, Soukh al Bahar und The Adress

 

Der erste Stop ist die Dubai Mall, um sich erst einmal mit etwas zu Trinken und einer Kleinigkeit zu Essen zu versorgen. Direkt neben der Dubai Mall liegt der Burj Khalifa, das derzeit höchste Gebäude der Welt, sowie der Burj Khalifa Lake mit seiner Fontänen-Show. Gegenüber schließt der Soukh al Bahar an. Innen eine weitere kleine Mall, außen ein Komplex im Stile einer historischen arabischen Stadt, mit kleinen Gassen, Wasser und einem etwas versteckten und deshalb sehr ruhig gelegenen Starbucks. Wir waren bereits um 6:30 da und hatten somit den gesamten Platzt für uns alleine.

destination-tipp

Fahre bereits früh morgens nach Downtown Dubai. Es ist nicht nur noch angenehm kühl, sondern auch absolut menschenleer. Nach einer kurzen Nacht im Flugzeug perfekt um etwas zu entspannen.

Dubai protzt mit Superlativen. So ist die Dubai Mall natürlich nicht nur irgend ein Einkaufszentrum, sondern eines der größten der Welt. Aufgeteilt ist die Mall in unterschiedliche Themenbereiche wie Mode, Elektronik usw. die jeweils fast die Größe eines eigenen Einkaufszentrums haben. Außerdem gibt es in der Mall ein riesiges Aquarium, Kino, ein selbstverständlich echtes Dinosaurier Skelett, eine Schlittschuhbahn usw.  Man kann sich in der Mall nicht nur ganz hervorragend verlaufen, auch zum Bummeln und Shoppen könnte man hier einen ganzen Tag – oder noch mehr verbringen.

Soukh al Bahar

Soukh al Bahar

Soukh al Bahar, Burj Khalifa und Lake

Soukh al Bahar, Burj Khalifa und Lake

Nach dem Morgen und Vormittag in Downtown Dubai, geht es am frühen Nachmittag erstmal ins Hotel. Je nach dem ob oder wie gut man im Flugzeug geschlafen hat, ist die 24-Stunden-Wach-Grenze inzwischen erreicht. In Kombination mit den Mittagstemperaturen in Dubai, die je nach Jahreszeit deutlich über 40°C liegen, ist es Zeit für eine Pause. Inzwischen sollte ein Zimmer bezugsfertig sein und man kann sich ruhigen Gewissens einen kleinen Mittagsschlaf gönnen.

Dubai Marina

Dubai Marina bei Nacht

Dubai Marina bei Nacht

Am frühen Abend geht es dann mit der Metro von unserem Hotel in Bur Dubai quer durch die Stadt nach Dubai Marina. Namengebend für den Stadtteil ist die Marina, ein großes (künstliches) Gewässer mit Anlegestellen für Sportboote und einer umlaufenden Promenade. Umringt wird die Marina von zahllosen Wolkenkratzern. Derzeit befinden sich 15 der 50 höchsten Gebäude der Welt in Dubai, gleich mehrere davon in Dubai Marina. Doch die Relation zu Höhe und Größe geht in der Stadt schnell verloren. Wüsste man es nicht, als höchste Gebäude der Welt würde man sie nicht erkennen.

Obwohl es auch hier nicht nur etliche Hotels, Restaurants und eine Mall, sondern sogar einen großen Strand gibt, ist Dubai Marina nicht sehr touristisch. Bei den meisten Häusern handelt es sich um Wohnungen und Apartments. Tagsüber ist es eher leer, abends trifft man hier auf viele Einheimische und Expats. Vielleicht ist es gerade das, was den speziellen Flair des Stadtteils ausmacht.

Nach einem kurzen Abendessen in der der Dubai Marina Mall ging es zum Sonnenuntergang an den Strand, einmal die Füße in den Persischen Golf halten. Selbst abends hat das Wasser noch die Temperatur des Kinderplanschbeckens im Freibad. zum Schwimmen wäre es fast zu warm.

Alkohol ist in der Öffentlichkeit verboten, wird aber in Bars und Restaurants ganz normal angeboten. Ein sehr sehr langer tag geht zu Ende. Nicht nur, dass wir bis jetzt wenig geschlafen haben, insgesamt sind wir bei über 40°C mehr als 30km zu Fuß gegangen. Es ist Zeit den Abend in der Rooftop Bar eines Hotels in der Marina entspannt ausklingen zu lassen.

In einer Rooftop Bar den Abend ausklingen lassen

In einer Rooftop Bar den Abend ausklingen lassen

 

Mit der Metro geht es abends wieder zurück ins Hotel. Dubai ist eine sehr sichere Stadt, so dass man sich zu jeder Tageszeit bedenkenlos auf der Straße oder in der Metro bewegen kann. Zurück im Hotel wird noch der Ausblick aus dem Fenster genossen, bevor es endgültig ins Bett geht.

Blick aus dem Hotel in Bur Dubai

Blick aus dem Hotel in Bur Dubai

Soukhs und Creek

Soukh

Soukh

Am nächsten Morgen geht es wieder früh los – bevor es noch wärmer wird, als es sowieso schon ist. Ziel für diesen Tag sind die Soukhs, also traditionellen überdachten Märkte rund um den Creek. Auch hier waren wir so früh da, dass wir fast die einzigen Touristen waren. Es hatten noch nicht mal alle Läden und Stände auf, dafür haben sich die Verkäufer der bereits geöffneten Läden um so penetranter auf einen gestürzt um irgendwelchen Kram anzudrehen. Besonders in Mode: Ein Ghutra (das traditionelle arabische Kopftuch für Männer) in eher mittelmäßiger bis schlechter Qualität, das einem die Verkäufer im Vorbeigehen und ungefragt über den Kopf ziehen. Zunächst für einen absurd hohen Preis angeboten, gehen die Händler ohne dass man selber handelt, zum Teil bis auf „geschenkt“ hinunter. Eine Masche, deren Sinn uns nicht vollkommen erschlossen hat und spätestens nach dem fünften Verkäufer einfach nur noch lästig ist. Der einzige Vorteil: Da wir mit die ersten potentiellen Kunden waren, hatten die Tücher zumindest an diesem Tag vor uns noch nicht all zu viele andere Leute auf den verschwitzten Köpfen. Man merkt schon: Besonders gefallen hat mir der erste Soukh nicht. Statt Säcken mit Gewürzen und „typisch“ arabischen Deko-Nippes gab es überwiegend Touri-Müll. Aus in Ruhe über den Soukh bummeln wurde so eine permanente Flucht vor den aufdringlichen Händlern.

Mit dem Abra über den Creek

Mit dem Abra über den Creek

Auf der anderen Seite des Creeks befinden sich der Stadtteil Deira mit weiteren Soukhs. Um auf die andere Seite des Creeks zu gelangen, kann man die Metro nehmen – oder eines der zahlreichen Wassertaxis, ein Abra. Die Abras werden nicht nur von Touristen, sondern auch zahlreich von Einheimischen genutzt. An den Anlegestellen gibt es Einweiser, die die Passagiere auf die kleinen Boote verteilen. Hier geht es zum Teil etwas hektisch zu und man muss aufpassen, dass man nicht ins Wasser fällt. Das Wasser ist übrigens überraschend klar, mit Korallen und bunten Fischen an den Pontons – und warm ist es sicherlich auch. Im Gegensatz zu einem Sturz z.B. von den Landungsbrücken in Hamburg, würde man hier sicherlich recht unbeschadet aus dem Wasser kommen. Nur Handy, Kamera, Reisepass und was man als Tourist sonst noch so dabei hat wohl eher nicht. Wenn im Urlaub das Handy kaputt geht oder verschwindet ist das sehr ärgerlich, aber das ist eine andere Geschichte aus einer anderen Stadt…

Die Überfahrt mit dem Abra kostet übrigens einen Dirham pro Person und Richtung, umgerechnet in Euro also etwa 25 ct. Alleine wegen des Erlebnisses und der Aussicht vom Boot aus, ist die Fahrt jeden einzelnen dieser paar Cent wert.

Von der Anlegestelle in Deira geht es zum Gold-Soukh. Hier wird man nicht von den Händlern belagert und leider wird man auch nicht mit Warenproben beworfen. Auch wenn man sich nicht besonders für Schmuck interessiert, sind die Mengen an Gold – und was die Juweliere und Goldschmiede daraus zaubern beeindruckend.

Gold Soukh und Straße in Deira

Gold-Soukh und typische Straße in Deira

Auf dem Rückweg vom Gold-Soukh geht es durch den Stadtteil Deira. Hier befindet sich sozusagen die Altstadt und das ehemalige Stadtzentrum von Dubai. Es gibt viele kleine Läden, engere Straßen und wenig Touristen.

Burj al Arab

Jumeirah Beach Hotel und Burj al Arab zum Sonnenuntergang

Jumeirah Beach Hotel und Burj al Arab zum Sonnenuntergang

Nach einer Siesta im Hotel beginnt am Abend die zweite Sightseeingrunde des Tages mit einem Abendessen in der Mall of the Emirates, das zweite große Einkaufszentrum der Stadt. Das Highlight hier ist wohl die ins Einkaufszentrum integrierte Skihalle.

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Gehe in den Foodcourts der großen Malls essen. Neben den klassischen Fastfood-Ketten gibt es hier auch frisch zubereitetes Essen aus aller Welt, in guter Qualität zu günstigen Preisen.

 

Von der Mall of the Emirates geht es mit dem Taxi in Richtung Burj al Arab. Da scheinbar viele Leute mit dem Taxi ins Einkaufszentrum fahren – und samt ihrer Einkäufe auch wieder mit dem Taxi nachhause fahren, kann es einen Moment dauern, eh man im Taxi sitzt. Zu Stoßzeiten gibt es eine Warteschlange für Fahrgäste, es kommt aber ein Taxi nach dem anderen vorgefahren. Das Ziel für den Taxifahrer ist dann nicht direkt das Burj al Arab, sondern das benachbarte Jumeirah Beach Hotel. Von hier aus kann man nämlich noch an den öffentlichen Strand gelangen, die restlichen Strandabschnitte und selbst die Zufahrten zu den Hotels sind ausschließlich für Hotelgäste.

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Burj al Arab

Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir den Strand, mit direktem Blick auf eines der berühmtesten Hotels der Welt. Nach ein paar klassischen Touri-Fotos vor dem Hotel geht es weiter Richtung Burj al Arab. Wie bereits erwähnt kommt man nicht sehr dicht an das Hotel. Schon mehrere hundert Meter entfernt gibt es ein Pförtnerhäuschen, an dem nur Hotelgäste durchgelassen werden. Um kurz ein paar Fotos zu machen kann man sich auch auf die Straße vor die Schranke stellen. Wenn es zu lange dauert, wird man aber auch freundlich gebeten wieder zu gehen.

Das Burj al Arab ist eines der Wahrzeichen Dubais und man muss es schon gesehen haben. Es ist viel größer, als es auf allen Fotos aussieht. Doch man darf auch nicht zu viel erwarten: Nach wenigen Minuten hat man das Hotel gesehen und kann weiter zum nächsten Punkt auf der Liste. In unserem Fall Madinat.

Madinat

Soukh in Madinat

Soukh in Madinat

Vom Burj al Arab kommt man in wenigen Minuten zu Fuß zum Madinat Jumeirah. Hierbei handelt es sich um einen Komplex bestehend aus Hotels, einer Soukh genannten Einkaufspassage mit exklusiven Läden und Boutiquen sowie ebenfalls eher höherpreisige Restaurants. Die gesamte Anlage ist im historisch-arabischem Baustil gehalten.

Restaurants in Madinat

Restaurants in Madinat

Insgesamt ist jedoch nur ein kleiner Teil öffentlich zugänglich. Schnell gelangt man auch hier an Pförtnerhäuschen, die man nur als Gast eines der Hotels oder Ressorts passieren darf. Dennoch ist auch der kleine öffentlich Teil sehr schön gestaltet und lädt zum Verweilen ein.

Hat man schließlich alles gesehen, geht es vom Haupteingang mit dem Taxi zurück zur Mall of the Emirates und von dort mit der Metro zurück ins Hotel.

Bring mich auf die Palme

Atlantis the Palm Hotel

Atlantis the Palm Hotel aus der Monorail

Ein weiteres Wahrzeichen Dubais sind die im Meer aufgeschütteten künstlichen Inseln in Form von mehreren Palmen und einer Weltkarte. Weitere Inseln sind in Bau und Planung. Es ist der letzte Tag der Reise, heute Abend steht der Weiterflug in Richtung Asien an. Von daher muss vor dem Beginn der nächsten Sightseeing tour ausgecheckt werden. Die Koffer kann man wieder im Hotel lassen uns später abholen.

Wir haben uns für die Palm Jumeirah entschieden, an deren Spitze sich das Atlantis the Palm, ein weiteres super-Luxushotel mit imposanter Architektur befindet.

Auf der Palme verkehr eine Monorail, die leider nicht mit dem Metro-Ticket zu benutzen ist. Umgerechnet kostet die Fahrt von der Ausgangsstation zum Atlantis und Zurück etwa 5 Euro. Um zur Ausgangsstation der Monorail zu gelangen, haben wir zunächst die Metro in die Marina genommen und sind dort in die Tram umgestiegen, die nur in der bzw. um die Marina verkehrt und eine Umsteigestation zur Monorail hat.

Die Monorail war voll mit Touristen, die sich überwiegend auch so benommen haben. von daher ist die Überschrift dieses Abschnitts durchaus genau so doppeldeutig zu verstehen, wie sie geschrieben ist. Fensterplätze sind heiß begehrt und werden notfalls auch mit drängeln und schubsen erobert oder verteidigt. Handys und Kameras werden anderen Passagieren direkt vors Gesicht gehalten, Hauptsache man selbst bekommt ein gutes Bild.

Eine Touristen hält mir Ihr Handy zum Fotografieren direkt vors Gesicht

Anstatt sich über unhöfliche Mitreisende zu ärgern, diese spontan in das Motiv einbauen

Wie auch bei den anderen Luxus-Hotels, kann man sich auch beim Atlantis the Palm nicht besonders viel frei bewegen. Es gibt im Eingangsbereich eine kleine Mall sowie einen Starbucks. Die Außenanlage ist für Besucher ebenfalls größtenteils tabu. Den besten Blick auf das Atlantis hat man sowieso aus der Monorail, kurz vor der Ankunft an der Endhaltestelle. Dennoch haben wir uns dazu entschlossen das Hotel einmal zu umrunden, um es auch von der anderen Seite gesehen zu haben. Bei 47°C im nicht vorhandenen Schatten war das nicht die beste Idee. Danach war dringend ein Tee bei Starbucks und viel Wasser erforderlich.

Anschließend geht es mit der Monorail zurück zur Tram und mit der Tram in die Marina Mall zum Mittagessen und Postkarten kaufen.

Dubai Fountain

Dubai Fountain im Burj Khalifa Lake

Dubai Fountain im Burj Khalifa Lake

Liefen die Tage bisher immer so ab, dass wir morgens einen Programmpunkt hatten, dann ins Hotel gefahren sind und Nachmittags einen zweiten Programmpunkt hatten, muss an diesem Tag etwas umdisponiert werden: Da heute Abreisetag ist, ist im Hotel bereits ausgecheckt und die Siesta wird stattdessen bei Starbucks im Soukh al Bahar abgehalten. Ein paar Stunden Relaxen, Füße hochlegen und Postkarten schreiben, bevor trotz Abreise noch das Abendprogramm beginnt.

 Täglich zwischen 18:00 und 23:00 Uhr findet im Burj Khalifa Lake die Dubai Fountain Show statt. Es gibt auch Mittags zwei Vorstellungen, diese sind aber deutlich kürzer und unspektakulärer als die Abendshows. Zudem lässt es sich in der Mittagshitze kaum aushalten. Also lieber die Shows am Abend angucken.

Wie bereits im Abschnitt über die Dubai Marina erwähnt, geht in Dubai das Verhältnis zu Größe und vor allem Höhe schnell verloren. Die Fontänen haben eine Höhe von bis zu 140m. Zum Vergleich: Die Frauenkirche in München ist ca. 100m, die Elbphilharmonie in Hamburg ca. 110m, der Funkturm in Berlin 147m und  der Kölner Dom ca. 157m hoch. Wie hoch das Wasser der Fontäne schießt, merkt man eigentlich nur wenn man darauf achtet, wie lange es braucht um wieder herunter zu fallen.

Burj Khalifa

Blick vom Burj Khalifa auf die Dubai Fountain

Blick vom Burj Khalifa auf die Dubai Fountain

Als letztes Highlight der Reise steht ein Besuch auf dem Burj Khalifa an. Es gibt zwei Aussichtsterrassen, die sich im Eintrittspreis sehr deutlich unterscheiden. Die etwas niedrigere „At the Top“ für umgerechnet etwa 30 Euro oder „At the Top Burj Khalifa Sky“ für umgerechnet ca. 85 Euro. Außerdem gibt es noch eine „Prime-Time“ zum Sonnenuntergang, sowie Karten mit denen man die Warteschlange umgehen kann. Zumindest auf der unteren Terrasse kann man sich die Prime-Time sparen, da man den Sonnenuntergang von hier sowieso nicht sehen kann. Wir haben uns für die günstigere Terrasse, kurz nach Sonnenuntergang und ohne „Immediate Entry Admission“ entschieden. Die 30 Euro Eintritt waren übrigens die teuerste Ausgabe pro Person im ansonsten eher günstigen Dubai.

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Fahre unmittelbar nach der Prime-Time auf die Aussichtsterrasse. Du Sparst dir den teuren Eintritt und siehst die Stadt trotzdem noch im Hellen und dann in der Dämmerung.

Der Blick von der Aussichtsterrasse ist Atemberaubend. Durch breite Schlitze in den Glasscheiben der Terrasse passt nicht nur ein Fotohandy, sondern auch das Objektiv einer größeren Kamera. Man kann also ohne Spiegelungen von der Aussichtsplattform fotografieren oder filmen. Auf der überraschend kleinen Terrasse gibt es kostenloses W-Lan und es wird die Musik der Dubai Fountain Show übertragen, die man von hier ebenfalls sehen kann. Was es leider nicht gibt sind Sitzgelegenheiten. Es es stört aber auch niemanden, wenn man sich zumindest für ein paar Minuten auf den Fußboden setzt.

Ausblick vom Burj Khalifa auf die Sheikh Zayed Road

Ausblick vom Burj Khalifa auf die Sheikh Zayed Road

Auf der Homepage des Burj Khalifas kann man die Karten genau einen Monat im Voraus buchen, was wir auch getan haben. So konnten wir uns sicher sein, dass wir genau zu der Zeit auf den Turm kommen, wie wir es geplant haben. Der Eingang zum Turm liegt im Untergeschoss der Dubai Mall, hier gibt es auch noch eine Kasse für spontane Turmbesuche. Doch da kann man natürlich auch Pech haben und keine Karten mehr bekommen – oder zumindest nicht für die gewünschte Uhrzeit.

Da die Eintrittskarten eine bestimmte Einlasszeit haben, ist der Andrang beim Eingang überschaubar. hier benötigt man tatsächlich keine Karten mit bevorzugtem Eintritt. Allerdings gelten die Karten auch für den bevorzugten Ausgang. Während es beim Einlass quasi keine Wartezeit gibt, ist die Wartezeit um wieder vom Turm herunter zu kommen um so länger. Eine gefühlt unendlich lange Schlange windet sich durch die Regale des Souveniershops. In den Fahrstuhl passen nur ein paar Menschen und immer wieder kommen Besucher mit Immediate Entry Admission an der Schlange vorbei, die dann sofort in den nächsten Fahrstuhl gelassen werden. Ob es einem Wert ist mehr als das Doppelte für die Eintrittskarte zu Zahlen, nur um nicht warten zu müssen, muss jeder für sich entscheiden.

Zum Schluss

Nachdem wir es irgendwann geschafft haben wieder vom Burj Khalifa herunter zu kommen, sind wir mit der Metro zurück ins Hotel gefahren um die Koffer zu holen. Anstatt nun mit der Metro zum Flughafen zu fahren, haben wir uns aus Zeitgründen für eine Taxifahrt entschieden. Drei Tage Dubai gehen zu Ende und das nächste Abenteuer beginnt. es war ja nur ein kurzer Zwischenstopp.

Weiterflug nach Asien

Weiterflug nach Asien

Alternativ kann man den Zwischenstopp auch am Ende der Reise einplanen. So hat man Die ganze Zeit noch etwas, worauf man sich freuen kann. Auf dem Hinflug ist man noch frisch und munter und freut sich auf den Urlaub. auf dem Rückflug ist man erschöpft und freut sich, wenn man nicht zwei Langstreckenflüge direkt hintereinander macht, sondern sich noch ein paar Tage in einer der schönsten Städte der Welt entspannen kann.

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